Interior

Minimalismus: weniger ist mehr

In der heutigen, konsumorientierten Gesellschaft, ist der Trend zu einem reduzierteren Lebensstil entstanden: der Minimalismus. Aber was genau versteht man eigentlich unter dem Begriff Minimalismus, wo kommt er her und wie lebt man ihn?

Der Begriff des Minimalismus wird in diversen Bereichen verwendet: Kunst, Design und Architektur, aber er beschreibt auch einen einfachen Lebensstil. Eine Geisteshaltung, die sich an dem Prinzip des Minimalismus orientiert, basiert auf der Idee, ein selbstbestimmtes, freies Leben zu führen, indem man entgegen dem Materialismus handelt und sich auf essenzielle Dinge fokussiert. Die Lebensform der freiwilligen Einfachheit ist in den 1960er Jahren in Anlehnung an den minimalistischen Architekturstil entsprungen.

Der Ursprung dieses Stils der Architektur, der auch als Minimalismus bezeichnet wird, findet sich in der Architekturmoderne der 1920er Jahren und ist eine Weiterentwicklung des Bauhausstils. Dieser Stil zeichnet sich durch eine einfache und stark reduzierte Formsprache aus, bei der gänzlich auf ausschmückende Elemente verzichtet wird. Dabei ist Minimalismus in der Architektur eine Designform, bei der oftmals kubistische, geometrische Formen verwendet werden. Die Farbe der Stilrichtung war ursprünglich Weiß, wurde mit der Zeit jedoch um Schwarz, Grau und Beigetöne erweitert und inzwischen sind auch weitere zarte Farben in Maßen vertreten.

Minimalistische Wohneinrichtung

Minimalistische Einrichtung

Das Prinzip „weniger ist mehr“ ist inzwischen auch in den Wohneinrichtung angekommen und beschreibt einen auf das Minimum reduzierten Einrichtungsstil. Dabei ist im Produkt- und Industriedesign der Funktionalismus stark an das Prinzip des Minimalismus angelehnt. Das bedeutet, dass die Einrichtung funktional geprägt ist und wir nur noch in unserer Wohnung haben, was wir tatsächlich brauchen.

WOW-Fact: Es heißt, dass jeder Westeuropäer im Durchschnitt 10.000 Gegenstände besitzt!
Eine US-Studie fand zudem heraus, dass Menschen ihre Identität über Besitztümer definieren. Entgegen der Studie stehen bei der Einrichtung nach dem Konzept des Minimalismus Bescheidenheit und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund.

Minimalistisches Regal

Aussortieren und Klarheit schaffen

Um den Minimalistischen Einrichtungsstil in Deinem Zuhause zu etablieren gilt es zunächst auszusortieren à la Marie Kondo – nur das Nötigste darf bleiben. Sobald in den Regalen, Schränken und Schubladen Klarheit geschaffen ist, wirst Du eine Erleichterung spüren und bist dem Minimalismus schon ein Riesenschritt näher.

Um Dich trotz weniger Dinge richtig wohl zu fühlen, kannst Du einige Pflanzen einziehen lassen – sie schenken Wohlfühlatmosphäre und nehmen Deinen Räumlichkeiten die Kühle.

Minimalismus und Pflanzen

Ruhige Raumausstrahlung mit dezenten Farben

Der minimalistische Einrichtungsstil kommt ganz ohne Muster aus und setzt stattdessen auf einfarbige großflächige Designs. Dezente Vorhänge in Pastellfarben, Sofas und Sessel in zurückhaltenden Grau- und Beigetönen und anstatt von auffälligen Gemälden, Bildern und Postern wird im Minimalismus eher auf große Spiegel, hängend oder am Boden stehend, gesetzt.

Weniger ist mehr

Reduzierte Dekoelemente

Auch was Dekoration betrifft, gilt im Minimalismus: „weniger ist mehr“. Große Bildbände auf einem einfachen Beistelltisch, zusammen mit XXL-Vasen können die wenigen Dekoelemente sein, die den minimalistischen Look unterstreichen.

Auch geschlafen wird am liebsten in maximal unauffälliger Bettwäsche. Weiße Leinenlaken in hellen Räumen strahlen Ruhe, Reinheit und Entspannung pur aus: beste Vorraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Was außerdem bei einem ruhigen Schlaf helfen kann, erfährst Du hier.

Natürlich darf auch bei einer minimalistischen Einrichtung etwas Gemütlichkeit nicht fehlen. Dekokissen und Decken bringen Akzente in die Räumlichkeiten und sorgen für die nötige Wärme.

Minimalismus in der Küche

Minimalismus in Küche und Esszimmer

Gerade in der Küche neigen wir dazu mehr Dinge anzusammeln, als tatsächlich notwendig sind. Folgt man dem Mantra, gilt auch hier nur das Nötigste zu besitzen. Den minimalistischen Stil kann man besonders bei Geschirr, Besteck und Tischaccessoires ganz leicht durch die Nutzung einer Farbpalette erreichen. Schlichte Pastelltöne oder gedeckte Farben kombiniert ergeben ein ruhiges Gesamtbild, das entspannte Abendessen mit viel Stil und Raum für spannende Gespräche verspricht.

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