Rezepte & Genuss

Festessen schön anrichten

In 5 einfachen Steps zum Gourmet-Look für Dein Festmahl

Spätestens seit Chefs Table wissen wir: Anrichten ist das A und O, denn das Auge isst mit!

Nikolaus, Weihnachten und Silvester stehen bevor und langsam machen wir uns wieder Gedanken, was wir dieses Jahr für ein Festessen kochen wollen. Gänsebraten, Rehrücken oder leckere vegetarische Gerichte lassen uns das Wasser im Mund zusammenlaufen, bedeuten aber natürlich auch viel Vorbereitungsarbeit, die sich auszahlen soll! Damit das Festmahl nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch ein Augenschmaus wird, haben wir 5 Tipps für Dich, wie Du Speisen schön anrichtest!

Tipp #1.: Richte auf großen Teller an.

Tipp #2.: Setze farbliche Kontraste.

Tipp #3.: Richte asymmetrisch an.

Tipp #4.: Stapeln oder Trennen.

Tipp #5.: Garnieren nicht vergessen!

Festessen lecker anrichten

Tipp #1.: Großzügiges Geschirr für den hochwertigen Look

Auf großen Tellern oder Servierplatten wirkt jede Speise direkt besonders köstlich, frei nach dem Grundsatz: weniger ist mehr! Insbesondere einfarbige Platten lassen viel Raum für bunte und unterschiedliche Speisen!

Faustregel: nur maximal zwei Drittel des Tellers sollten befüllt werden.

Generell ist es empfehlenswert, weniger auf dem Teller zu platzieren. Nicht nur, damit wir nicht zu viel essen, sondern auch, weil dieser Freiraum unseren Augen die Möglichkeit gibt, wahrzunehmen, um welche Lebensmittel es sich tatsächlich handelt. Das multipliziert unseren Appetit! Zudem gilt: Nur Essbares kommt auf den Teller und auf dem Tellerrand wird nicht dekoriert oder angerichtet.

Profi-Tipp: Wärme die Teller an, damit das Essen möglichst lange warm bleibt. Dazu einfach die Teller bei 60 Grad ca. 20 Minuten in den Ofen stellen.

Farbenfrohes Anrichten

Tipp #2.: Farbliche Kontraste mit unterschiedlichen Lebensmitteln schaffen

Besonders lecker und schön kommen Speisen zur Geltung, wenn mit Hilfe von unterschiedlich farbigen Lebensmitteln Akzente gesetzt werden.

Hellgelbe Kartoffeln, grüne Bohnen auf einem dunkelbraunem Saucenspiegel mit rosagebratenem Rinderfilet und roten Tomaten bilden eine Komposition, die nicht nur köstlich schmeckt!

Grundregel: Mindestens zwei unterschiedlich farbige Komponenten auf dem Teller anrichten.

Neben der Kombination von Lebensmitteln in unterschiedlichen Farben ist für den optimalen Geschmack und Look auch eine Variation von Konsistenzen elementar. Knusprig und weich, cremig und fest, luftig und kompakt: Diese Unterschiede geben den jeweiligen Elementen die Grundlage, um den Geschmack optimal zu entfalten und eine besonders lecker aussehende Komposition zu bilden.

Asymmetrisch Anrichten

Tipp #3.: Asymmetrie

Für die Anordnung von den Speisen gilt grundsätzlich die Regel, dass Asymmetrie und eine ungerade Anzahl von Elementen optisch besonders interessant wirken. In der Umsetzung erwünscht sind unterschiedliche Saucen-Klekse, eine willkürliche Anordnung des Gemüses und eine ungerade Anzahl an Hauptelementen der Speise. Tipp: Asymmetrie kann man besonders einfach erschaffen, indem man darauf achtet, die Speisen nicht zentral auf dem Teller anzuordnen!

Tipp #4.: Stapeln oder separat voneinander präsentieren

Es gibt diverse Tricks, um Speisen einen besonderen Auftritt zu verschaffen. Entweder man ordnet sie komplett separat voneinander auf dem Teller an, so dass jedes Element einzeln auftritt oder man gestaltet eine Komposition mit kleinen Türmchen oder Stapeln.

Egal ob purer Reis, Couscous oder Quinoa, diese losen Beilagen kommen besonders gut zur Geltung, wenn sie in einer definierten Form auf dem Teller angerichtet sind.

Förmchen-Tipp: Gebe die Beilage in eine kleine Schale oder Teetasse und stürze diese dann auf den Teller. Perfekt in Form dürfen jetzt die weiteren Elemente des Festessens auf den Teller kommen.

Türmchen angerichtet


Nicht nur beim Tartar gern gesehen: Die unterschiedlichen Elemente eines Gerichts kann man wunderbar in Schichten in Form bringen. Dadurch entsteht ein edler Sterneküche-Look. Beachte: Insbesondere beim Stapeln und Schichten von Lebensmitteln gilt, dass deutlich erkennbar sein sollte, mit welchen Lebensmitteln man es zu tun hat. Achte hier also besonders auf farbliche Kontraste!

Türmchen-Tipp: Servierringe sind super Helfer, wenn es darum geht, schöne Türmchen zu drapieren!

Für die perfekte Komposition in Schichten auf dem Teller, starte das Anrichten mit dem flüssigsten Element. Egal ob Sauce oder Püree, das Fundament darf etwas großflächiger auf den Teller oder die Servierplatte gebracht werden. Danach kommen die Hauptelemente Fleisch, Fisch und das Gemüse auf die Basis und dann muss nur noch garniert und genossen werden.

Saucenspiegel-Tipp: Die Sauce kurz vor dem Anrichten mit dem Pürierstab aufschlagen, so entsteht ein feiner Schaumrand, der besonders schön auf dem Teller aussieht. Einfach mit einem Löffel in der Bewegung auf dem Teller verteilen.

Speisen garnieren

Tipp #5.: Die Kunst Speisen zu garnieren

Gehackte Nüsse, Kresse, essbare Blüten, Kräuter oder die obligatorische Priese Pfeffer sind beliebte Mittel um Speisen den letzten Schliff zu verleihen. Dabei gilt auch beim Garnieren die Faustregel: Kontraste durch farbliche Akzente! Aber auch Lebensmittel oder Elemente in besonderen Formen können einer Speise das gewisse Etwas geben!

Festessen garnieren und anrichten


Alltags-Pasta-Tipp:
 Natürlich lassen sich auch Speisen im Alltag ganz leicht schön anrichten. Die beliebten Spaghetti mit Tomatensauce einfach zu einem Turm gedreht auf dem Teller platzieren und mit etwas Basilikum oder Parmesan garnieren! Mhhh, sieht direkt richtig lecker aus!

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